Handlungsempfehlungen im Pandemiefall

image_pdfimage_print

Der richtige Umgang mit der Situation rund die Corona-Infektionen ist auch ein Thema in den Betrieben. Es geht darum, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und zu kommunizieren sowie Notfallpläne im Falle krankheitsbedingter Personalengpässe bereitzuhalten.

Die fünf wichtigsten kurzfristigen Vorbereitungsmaßnahmen:

  1. Bestimmung der unbedingt notwendigen Mitarbeiter (Schlüsselpersonal) unter Berücksichtigung von sozialen Aspekten und Erkrankungswahrscheinlichkeiten (Versorgung schulpflichtiger Kinder, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel etc.).
  2. Identifizierung der innerbetrieblichen Abläufe, die ständig überwacht beziehungsweise nicht unterbrochen werden dürfen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten (beispielsweise Werkschutz oder IT).
  3. Maßnahmen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr durch Einrichtung flexibler Arbeitsplätze und Arbeitszeiten (Telearbeitsplätze, gestaffelte Schichtregelung, Vereinzelung).
  4. Festlegung von Vertretungsregelungen für kritische Positionen und gegebenenfalls Einarbeitung mehrerer Mitarbeiter als mögliche Vertreter oder temporäre interne Umbesetzungen.
  5. Einschränkung von Dienstreisen aufgrund von Quarantänebestimmungen oder unsicherer Lage (stattdessen Telefon- oder Videokonferenzen).

Weitere Informationen:


Red./BR mit Material von haufe.de