Was sich zum 01.01.2012 ändert – gesetzliche Neuregelungen im Überblick
Steuern sinken, weniger Rentenbeitrag, wieder mehr Landärzte, Familienpflegezeit hilft Pflege und Beruf zu vereinbaren, Pflegesätze steigen, Meilenstein für Kinderschutz, erstmals Mindestlöhne für Zeitarbeiter, Grundsicherung erhöht, Förderung Erneuerbarer Energien stärker an den Markt angepasst – Die wichtigsten gesetzlichen Änderungen und Neuregelungen für 2012 im Überblick: 
Pflicht zur Abgabe der Anlage EÜR beruht auf einer wirksamen Rechtsgrundlage (BFH)
BFH
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 16. November 2011 X R 18/09 entschieden, dass Betriebsinhaber, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, verpflichtet sind, der Einkommensteuererklärung (seit 2005) eine Gewinnermittlung auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beizufügen. Dieser Vordruck – von der Finanzverwaltung als “Anlage EÜR” bezeichnet – sieht eine standardisierte Aufschlüsselung der Betriebseinnahmen und -ausgaben vor, die zu besseren Kontroll- und Vergleichsmöglichkeiten führen soll. 
Geschenke an Geschäftspartner
Jeder, der schon mal Weihnachtsgeschenke an Geschäftsfreunde verschickt oder zum großen Abendessen eingeladen hat, kennt das Problem: Was genau ist ein Geschenk, wie teuer darf es sein und darf die Ehefrau des Kunden auch mit zum Oktoberfest? Die Experten vom Ratgeber Steuer & Recht beantworten diese Fragen: 
Neues BMF-Schreiben: Berücksichtigung von Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen
Ein neues BMF-Schreiben (20. Dezember 2011 – IV C 4 – S 2284/07/0031- 002 – (2011/1025909)) trübt die Freude über das BFH Urteil vom 12. Mai 2011 (Az: VI R 42/10) nachdem Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein könnten: 
Steuertermine Januar 2012
Dienstag, 10.01.2012
- Lohn- und Kirchenlohnsteuer (Monatszahler, Vierteljahreszahler)
- Umsatzsteuer (Monatszahler, Vierteljahreszahler)
Ablauf der Zahlungsschonfrist*: Freitag, 13.01.2012
*Hinweis
Die Abgabe-Schonfrist ist abgeschafft. Die 3-Tages-Zahlungs-Schonfrist gilt nur noch bei Überweisungen, nicht bei Barzahlungen und Scheckzahlungen.