157 Tage Einheitliche Behördenrufnummer 115

Vor 157 Tagen startete der Pilotbetrieb der einheitlichen Behördenrufnummer 115. Seit dem 24. März brauchen sich 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger in den teilnehmenden Modellregionen nur noch eine Nummer zu merken, wenn sie Fragen zur Verwaltung haben – ganz gleich, ob es Kommune, das Land oder den Bund betrifft.

Nun liegen Daten aus den ersten drei Monaten mit dem Pilotbetrieb vor und es kann eine erste Bilanz gezogen werden: Der Betrieb läuft stabil und das D115-Serviceversprechen wurde nicht nur eingehalten sondern übererfüllt. 80 Prozent der Anrufe wurden innerhalb von 30 Sekunden angenommen. 6 von 10 Anrufen konnten beim ersten Kontakt abschließend beantwortet werden.

Am häufigsten gefragt waren Themen wie Ausweisangelegenheiten, Führerschein, Elterngeld, Wohngeld, Hundesteuer, Finanzamt, Rente, Schwerbehindertenausweis, KFZ-Wesen oder Schweinegrippe.

Ziel ist es nun, weitere Kommunen, Landes- und Bundesbehörden für den neuen Bürgerservice zu gewinnen, um die 115 möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus werden Qualität und Leistungsspektrum der 115 während des Pilotbetriebs fortlaufend weiterentwickelt. Dafür sind eine breite Nutzung und das Ausprobieren der 115 durch die Bürgerinnen und Bürger entscheidend: D115 ist ein lernendes System und lebt von Tests und erstmals gestellten Fragen – ganz im Sinne des D115-Mottos “Wir lieben Fragen”.


(Quelle: Pressemitteilung D115, www.bzst.de, bearbeitet)

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